Interdisziplinäre Diskussion um GenomELECTION

Dr. Petra Kauch

GenomELECTION“ - Genomeditierung – ethische, rechtliche und kommunikationswissenschaftliche Aspekte im Bereich der molekularen Medizin und Nutzpflanzenzüchtung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am 11.09.2019 im Haus der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin eine interdisziplinäre Konferenz mit dem Thema „GenomELECTION“ - Genomeditierung – ethische, rechtliche und kommunikationswissenschaftliche Aspekte im Bereich der molekularen Medizin und Nutzpflanzenzüchtung“ durchgeführt. Es ging den Veranstaltern vornehmlich darum, alle von dem Thema berührten Wissenschaftsbereiche einem breiteren Publikum darzustellen und die Diskussion zwischen den unterschiedlichen Fachbereichen anzuregen. Um alle interdisziplinären Teilnehmer bei diesem Thema mitzunehmen, ist zunächst naturwissenschaftlich zu den Begriffen Genomeditierung sowie die Technikfolgenforschung und die Technikfolgenabschätzung dieser Technologien vorgetragen worden. Ein zweiter Bereich beschäftigte sich dann mit ethischen Fragen der Genomeditierung. Anschließend sind die rechtlichen Regelungen zur grünen und roten Genomeditierung auf der Grundlage des Mutagenese-Urteils des EuGH dargestellt und die unterschiedlichen verfassungsrechtlichen Regulierungen beleuchtet worden. Interessant waren auch die Ausführungen aus dem Museumsbereich, in dem aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht das Thema Genomeditierung im Museum als Raum und die Erkenntnisse daraus dargestellt worden sind. Dazu zählte insbesondere der sogenannte Supermarkt ErbUndGut als ein mögliches Trägerbeispiel, aus dem wichtige kommunikationswissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Die Veranstaltung endete mit einer abschließenden Diskussion. Die Beiträge und Kernaussagen der Veranstaltung liegen in einer Veröffentlichung des BMBF vor, die anline von der Internetseite des BMF heruntergeladen werden kann.

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